
Helga Singer, Martina Sykora, Heike Pfeifer, Marion Ebenwaldner, Alessandra Gürteler, Manuela Spitzenberger,
Silvia Schwaiger, Christine Rockelmann, Sandra Ristock,
Heike Betzold (leider nicht auf dem Foto)
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Wozu eigentlich ein Elternbeirat im Kindergarten?
Tatsächlich gibt es nicht in jedem Kindergarten so viele und engagierte Eltern. Manche werden z. B. von einem Förderverein unterstützt, in dem nicht nur aktive Kidergarten-Teilnehmer mitwirken oder spenden können. Im unserem Pfarrkindergarten verlassen wir uns da auf den Elternbeirat, der aus mindestens 9 Leuten besteht und der im Finanziellen, im Organisatorischen und im Alltag Hilfe bietet. Ganz konkret sieht die so aus:
1. Wir unterstützen das Team im Alltag: Wir betreuen am Tag der offenen Tür das Elterncafe. Wir übernehmen die „Notbetreuung“ an Tagen, in denen der KiGa sonst geschlossen werden müsste, wie z. B. an einem Tag für die Teamfortbildung. Oder wir tragen einfach Lautsprecher beim Laternenumzug.
2. Wir treffen uns mindestens drei mal im Jahr zu einer Elternbeiratssitzung mit dem KiGa-Team und dem Trägervertreter Pfarrer Siegfried Schöpf: Hier haben alle drei Parteien die Möglichkeit ihre Belange vorzutragen und abzustimmen. Das Team bittet z. B. um die Unterstützung bei Ausflügen, Der Pfarrer stellt neue Verwaltungs-Ideen vor oder der Elternbeirat bittet um die Erlaubnis den Pfarrsaal für ein Faschingsfest nützen zu dürfen. Hier werden Ideen vorgestellt, Unterstützung geholt, Zustimmung eingefordert oder auch mal eine kritische Meinung gehört.
3. Wir organisieren verschiedene Events, um den Kindergartenalltag zu bereichern und um Geld zu verdienen. Es gibt jedes Jahr einen Stand am Chriskindelmarkt, ein Faschingsfest und zwei Basare. Vor Weihnachten organisieren wir auch eine Geschenk-Paket-Aktion für gute Zwecke. Um alles zu organisieren gibt es zusätzliche interne Beirats-Treffen.
Das Geld, das wir verdienen kommt auschließlich den Kindern zugute. Wir bezahlen den Bus für Ausflüge, tolles Spielzeug, Gartengarnituren, Turngeräte oder wir unterstützen die Teamfortbildung. Insgesamt gehen pro Jahr um die 2000-2500 Euro in unsere Kasse und auch wieder raus.
4. Wir sind Ansprechpartner für alle Eltern: Im Elterncafe am Tag der offenen Tür beantworten wir gerne alle Fragen von KiGa-Neulingen.“Wird hier viel gebetet?“ „Gibt es gutes Mittagessen?“ „Ist das Team nett und zuverlässig?“ Aber auch im Alltag haben Eltern die Möglichkeit uns auf Probleme anzusprechen oder Anregungen zu geben. Eine oft gestellte Frage ist zum Beispiel: „Wie ist das mit dem KiGa-Neubau?“
Kurz: Wir sorgen uns um den Kindergarten und seine Teilnehmer. Unsere größte Sorge wird dieses Jahr der Neu- oder auch Nicht-Neubau sein. Und unser größtes Defizit ist oft das fehlende Interesse mancher Eltern.
Aber wir sind meistens guter Dinge und geben unser Bestes. Und wenn das Faschingsfest gut gelaufen ist gönnen wir uns ein Glaserl Prosecco und ratschen noch eine Runde.
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